Saharastaub: Klare Sicht behalten – die Autoscheibe vor Kratzern bewahren

Saharastaub Windschutzscheibe

Saharastaub sorgt in vielen Regionen Österreichs mittlerweile ganzjährig für eine zusätzliche Herausforderung bei der Werterhaltung des Autos. Wenn der feine Sand auf Autoscheiben und Karosserien klebt, kann dies zu Kratzern und erhöhtem Verschleiß führen. Robert Hochgerner, Experte von Carglass®, gibt wertvolle Tipps, wie Autofahrer ihre Scheiben und das gesamte Fahrzeug effektiv reinigen und schützen können.

Wien, 27. August 2024 Nach Auswertungen des staatlichen meteorologischen und geophysikalischen Dienstes Österreichs (ZAMG) verschmutzt der so genannte Saharastaub die Atmosphäre je nach Region bis zu neun und mehr Tage monatlich. Solche Phänomene treten laut ZAMG in Zentraleuropa hauptsächlich im Frühjahr (März bis Juni) und im Herbst (Oktober und November) auf. Auch für Autobesitzerinnen und Autobesitzer ist damit mehr als ein lästiges Wettereignis verbunden: Durch die meist rötlichen Staubpartikel verschmutzt nicht nur der Lack, auch die Fahrsicherheit leidet darunter, warnt Robert Hochgerner von Carglass®: „Wenn Saharastaub die Windschutzscheibe verschmiert, kann das Gemisch aus Quarz, Aluminosilikaten und Eisenoxid feinste Kratzer auf der Scheibe verursachen. Zudem funktionieren Wischblätter nicht mehr richtig und verschleißen schneller. Daher prüfen wir immer, ob die Wischerblätter noch intakt sind. Diese sollten bei Bedarf ausgetauscht werden, um zu vermeiden, dass unsaubere Wischbewegungen die Sicht verschlechtern oder Kratzer auf der Scheibe verursachen“. 

 

Der Carglass® Experte empfiehlt, dass die Scheibe und das gesamte Fahrzeug gründlich mit einem kräftigen Wasserstrahl abgespült werden, bevor die Scheibenwaschanlage betätigt wird oder ein Schwamm zum Einsatz kommt. Dadurch wird der gröbste Schmutz entfernt und die Gefahr von Kratzern reduziert. Hilfreich für die rückstandsfreie Reinigung der Windschutzscheibe ist dann eine gründliche Autowäsche und im Anschluss die manuelle Reinigung mit einem Autoglasreiniger. Dieser sollte am besten mit einem sauberen Mikrofasertuch verwendet werden: Dank hoher Schmutzaufnahmefähigkeit der Fasern lassen sich so auch feinste Staubpartikel kratzerfrei von der Oberfläche entfernen. Für ein ungetrübtes Fahrerlebnis empfiehlt der Autoglasspezialist zusätzlich eine Scheibenversiegelung – nicht nur, damit Schmutzpartikel und Insektenrückstände weniger stark haften. Bei Fahrten ab 80 km/h ist durch den eintretenden Wasserablaufeffekt ein deutlich reduzierter Einsatz der Scheibenwischer erforderlich. Das erhöht die Fahrsicherheit und schont die Wischerblätter. Im Winter lässt sich die Scheibe außerdem bequemer enteisen. 

 

Nach der Reisezeit ist zudem ein geschulter Blick auf mögliche Steinschläge ratsam, denn aus kleinsten Steinschlägen können besonders schnell irreparable Risse entstehen. Dem lässt sich vorbeugen, indem der Steinschlag vom AutoglasProfi zügig repariert wird, bevor er zu einem Riss wird. Nach Auswertungen des Autoglasspezialisten lassen sich durchschnittlich vier von zehn Steinschlagschäden reparieren. Eine Reparatur ist schnell und unkompliziert durchführbar, sofern die Schadstelle außerhalb des Sichtfeldes des Fahrers liegt und der Schaden kleiner als eine Zwei-Euro-Münze ist. 

 

„Blutregen“ lässt die Sonne milchig erscheinen 

Der als „Blutregen“ bezeichnete Wüstensand steigt häufig in Höhen von fünf bis zehn Kilometern auf und kann über einen langen Zeitraum in der Atmosphäre verbleiben. Bei einer hohen Staubkonzentration in der Atmosphäre erscheint die Sonne an diesen Tagen als milchig. In einigen Fällen kommt es zu einer rötlichen Färbung des Himmels. Auf Fahrzeugen bildet sich in der Folge eine dichte und deutlich sichtbare Staubschicht. Bei Regen erfolgt eine Mischung der feinen Staubpartikel mit den Wassertropfen, wodurch der sogenannte "Blutregen" entsteht. Dieser führt zu einem gelblich bis rötlich wirkenden Schmierfilm auf den Fahrzeugen und sonstigen Oberflächen.

 

Über Carglass® 

Österreich Carglass® ist Spezialist für die Reparatur und den Neueinbau von Fahrzeugglas inklusive der Rekalibrierung von Fahrerassistenzsystemen. In Österreich beschäftigt Carglass® rund 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ist mit seinen Service-Centern flächendeckend vertreten. Das Unternehmen gehört zur internationalen Belron-Familie. Belron ist weltweit das größte auf die Behebung von Fahrzeugglasschäden spezialisierte Unternehmen. Die Gruppe beschäftigt weltweit in etwa 26.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, von denen mehr als die Hälfte hochqualifizierte Monteure sind, und ist in 35 Ländern auf sechs Kontinenten aktiv.

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